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Transkaranielle Messung Intraoperativ Extrakranielle Messung Monitoring Funktionstest Dopplersonographie HAL Image Map Transcranial Operativ Excranial Monitoring Function Test Doppler Sonography HAL Image Map

Anwendung des Mikrodopplers
(16 MHz Mikrosonde) in der Neurochirurgie

Definition
Der Begriff „Mikrodoppler“ meint die intraoperative Anwendung von hochfrequentem Ultraschall in direkter Gefäßnähe zur Ableitung von Flussprofilen.
 

Anwendungsgebiete
Prinzipiell ist die Anwendung von Doppler-Ultraschall in jedem operativen Fachgebiet der Medizin denkbar, da die Methode hervorragend geeignet ist, um auch kleinste Gefäße im Operationsgebiet zu detektieren und ggf. operativ zu schonen (z.B. endoskopische Nierenteilresektion).

Einen besonderen Stellenwert hat der Mikrodoppler auf dem Gebiet der Neurochirurgie. Aufgrund der irreversiblen Schädigung bei ischämischer Minderperfusion von neuronalem Gewebe, ist es bei Operationen an Gehirn und Rückenmark von besonderer Bedeutung zu- und abführende Gefäße zu schonen.

Zu den Hauptanwendungen gehört die operative Therapie von zentralnervösen Aneurysmen, arterio-venösen Fisteln (= AV-Fisteln), Angiomen und Tumoren der Schädelbasis. Aufgrund der engen anatomischen Nachbarschaft von Hypophyse (=Hirnanhangsdrüse) und A. carotis ist der Mikrodoppler gelegentlich wichtig, um die A. carotis int. Sicher darzustellen, wenn es um die Resektion von Tumoren des Hypophyse geht. In der Literatur bestehen einige interessante Ansätze, wie eine Mikrodopplersonde auch bei Bohrlochbiopsien genutzt werden kann, um Gefäße im Verlauf des geplanten Stichkanals sicher zu erkennen und so das Risiko von iatrogenen Hirnblutungen zu minimieren (z.B. Hertel u. a., 2005).

Der hervorzuhebende Vorteil des Mikrodopplers besteht in der Nichtinvasivität der Methode. Weder die Gabe von jodhaltigem Röntgenkontrastmittel noch von Ultraschallkontrastmittel, die potentiell mit der Gefahr von allergischen Reaktionen assoziiert sind, ist erforderlich. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind Komplikationen, die im Zusammenhang mit dem Doppler stehen äußerst selten.
Mehrere Experten empfehlen die routinemäßige Anwendung von Mikrodopplergeräten (Akdemir et al., 2006; Tong et al., 2007).

TCD Durchführung
Die Durchführung einer Mikrodoppleruntersuchung ist simpel: Die sterile Sonde wird oberflächlich auf das Gewebe gehalten und in entsprechender Tiefe ein Signal abgeleitet. Häufige Anwendung ist das „Scannen“ eines Gewebes auf Vaskularisation (z.B. in Tumorgewebe“), um Gefäße, die gesunde oder gar eloquente Areale versorgen zu schonen.







Die Abbildung Zeigt einen Schädelbasistumor (rote Linie), durch den die A. carotis int. verläuft und sich noch innerhalb des Tumors in MCA und ACA aufzweigt. Während der Operation mussäße geschont werden.

Dem Operateur ist es somit möglich abzuschätzen, in welcher Tiefe er mit Gefäßwand rechnen muss, die evtl. bereits vom Tumor infiltriert sein kann. Am häufigsten findet der Mikrodoppler während der Aneurysmaversorgung Anwendung. In aller Regel wird auf den Aueurysmasack ein Metellclip aufgesetzt. Durch falsches Positionieren des Clips ist allerdings eine Stenosierung oder sogar Okklusion des Gefäßes möglich, was zu Minderperfusion im nachgeschalteten Gewebe führen kann und früher nur postoperativ durch Schichtbildgebung oder DSA erkannt wurde. Durch einfaches Aufsetzen der Sonde auf das zuführende und abführende Gefäß, kann durch Analyse der Flussgeschwindigkeiten eine Stenose
erkannt und der Clip ggf. neu positioniert werden.

Microvascular doppler probe insonating the MCA immediately after aneurysm clip placement.
 

Baseline doppler recording of an Mflow velocity, with a mean flow velocity of.
After clip placement, although there was no visual indication of vessel stenosis, insonation of the branch artery revealed a reduced flow velocity of.
The aneurysm clip was repositioned however, the flow velocity , the spectral waveform, and the audio signal did not return to baseline.
Doppler microprobe recordings obtained after repositioning of the clip a second time, revealing improved flow velocity, mean flow velocity of

FIGURE 4. Patient 4, 56-year-old woman with a right MCA bifurcation aneurysm.


Intraoperative Microvascular Doppler Sonography in Aneursym Surgery
Bailes JE, Tantuwaya LS, Fukushima T, Schurman GW, Davis DRN.
Neurosurgery 40: 965-972, 1997


Andere Methoden


Zusätzlich zum Mikrodoppler stehen Verfahren wie die digitale Subtraktionsangiographie (DSA) sowie die ICG-Videoangiographie zur Verfügung. Bei beiden Verfahren handelt es sich jedoch weniger um Konkurrenzprodukte sondern eher um sich ergänzende Verfahren.
So liefert die DSA hochauflösende Gefäßdarstellungen der gesamten hirnversorgenden Arterien, ist jedoch nur in wenigen Zentren intraoperativ verfügbar und teuer in der Anschaffung. Die ICG-Videoangiographie stellt oberflächliche Gefäße auch qualitativ dar, ist jedoch nicht in der Lage auch Gefäße unter der Gewebeoberfläche zu visualisieren. Studien, in denen die Ergebnisqualität der Methoden verglichen wurden, sind (noch) nicht verfügbar.
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16 MHz – Mikrodoppler in der Neurochirurgie
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Bilder

Mikrodoppler*

Sondenhalter*

Sondenhalter im Einsatz*



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Aneurysma Doppler*

Aneurysmaclipping*


*Mit freundlicher Genehmigung der Neurochirurgische Klinik und Prof. Dr. med. Alf Giese

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